»erschreckend, manchmal abstoßend furchtlos«

»Wie in allen Umbruchphasen dominiert das Paradoxe. Die Sieger*innen wissen noch nicht so recht. Nur die Verlierer*innen wissen Bescheid. Sie müssen schneller begreifen als ihre Feinde, die eben noch den Wert menschlicher Putzlumpen hatten.« Jamal Tuschick auf Freitag.de über Isabela Figueiredo: »Roter Staub« (Caderno de memórias coloniais, übers. v. Markus Sahr, Weidle Verlag 2019).

https://www.freitag.de/


Rückkehr nach Cataguases

Luiz Ruffato: O verão tardio

rezensiert von Albert von Brunn

»Da ist die winzige Busstation von Cataguases, wie ich sie seit meiner Kindheit in Erinnerung hatte. Leute umarmen sich auf den Bussteigen, Vögel singen in den Bäumen, das Fernsehen plärrt Nachrichten, der Geruch nach Dieselöl vermischt sich mit dem Sprühregen aus den Klimaanlagen« … weiterlesen


Clarice Lispector Platz 1 der SWR-Bestenliste

»Es geht um unterdrückte Obsessionen, um Lebensängste und um einen Blick auf die Welt, der nicht selten dem vermeintlichen Wahnsinn nahe ist.«

Die kürzlich in der Übersetzung von Luis Ruby erschienenen Erzählungen von Clarice Lispector »Tagtraum und Trunkeneit einer jungen Frau« (Penguin Verlag) stehen auf Platz 1 der SWR-Bestenliste für Dezember:

https://www.swr.de


Prêmio Jabuti 2019

Der bisher wenig bekannte e-book-Verleger und Essayist Tiago Ferro gewinnt den brasilianischen Prêmio Jabuti mit seinem ersten, autobiografisch inspirierten, Roman »O pai da menina morta«. … weiterlesen


Isabela Figueiredo auf Lesereise

Isabela Figueiredo: Roter Staub. Coverabbildung. Link zur Website des Weidle-Verlags
Die portugiesische Schriftstellerin Isabela Figueiredo ist mit ihrem Buch »Roter Staub. Mosambik am Ende der Kolonialzeit« (»Caderno de memórias coloniais« Übers.: Markus Sahr, Weidle Verlag 2019) auf Lesereise. … weiterlesen