für jene, die im Dunkeln sitzt …

»Selten hat ein Roman bei der Lektüre solch große Verstörungen ausgelöst und so vehement am Fundament unserer Psyche gekratzt. Nichts ist mehr gewiss, alles ist in der Schwebe«, schreibt Peter Mohr im titel-Kulturmagazin (30.03.2020) über António Lobo Antunes: Für jene, die im Dunkeln sitzt und auf mich wartet (übers. Maralde Meyer-Minnemann, Luchterhand 2019). https://titel-kulturmagazin.net/


Umherschweifen im Wahnsinn

»Luiz Ruffato setzt in seinen Romanen die Tradition der Großstadtromane von James Joyce, John Dos Passos, Alfred Döblin und Roberto Arlt fort und erweitert das Genre mit neuen Elementen.« Bustos Domecq auf https://www.woxx.lu (16.02.2020)


Fluchtpunkte einer verlorenen Generation

»Pontos de fuga« von Milton Hatoum
Eine Rezension von Albert von Brunn

»São Paulo: ich spazierte durch Vila Madalena und Pinheiros, ging die Avenida Rebouças entlang bis zur Paulista. Am Conjunto Nacional machte ich Halt, um mir die Auslagen in der Livraria Cultura anzusehen. Keine Nachricht von Jorge Alegre, Jairo oder Celeste. Es gab keine Livraria Encontro mehr. Ich schlenderte die ganze Avenida Paulista entlang bis zu den Kirchen des Paraíso-Viertels, die mein Vater besucht hatte, überquerte den Viadukt über der Avenida 23 de Maio, wollte einen Blick auf meine alte Adresse in der Rua Tutóia werfen, ging dann aber zum Colégio Marista zurück« (1). … weiterlesen