Al Berto: ein wilder Detektiv

hör zu
von heute an werde ich dich für immer verlassen
süß und leise wie einer der verse schreibt
in Portugal
du bist siebenunddreißig jahre alt wie Rimbaud
vielleicht ist es zeit anzufangen zu sterben

»ein wilder Detektiv: ein Dichter aus innerster Überzeugung, stets auf der Suche nach dem letztlich unauslotbaren Geheimnis der Sprache«. Maximilian Mengeringhaus auf literaturkritik.de über Al Berto, dessen letzter Gedichtzyklus »Ein Dasein aus Papier« 2021 bei Elfenbein erschienen ist.

https://literaturkritik.de/


Prêmio Jabuti 2021 für Jeferson Tenório

Jeferson Tenório gewinnt mit seinem Roman »O avesso da pele« den diesjährigen Jabuti in der Kategorie Roman. Das Buch handelt von Schwarzer Identität und Polizeigewalt und machte den 1977 in Porto Alegre geborenen Autor und Literaturwissenschaftler, der bereits 2013 seinen ersten Roman veröffentlichte, brasilienweit bekannt. … weiterlesen


Asche und Sand

»Was der Schriftsteller Mia Couto an Figurenzeichnung schuldig bleibt, gleicht er mit fantastischen Bildern und mythischen Erzählungen aus. Sie verleihen dem Politischen des Romans eine geradezu bezaubernde Aura«, schreibt Ulrike Baureithel im Tagesspiegel (10.08.2021) über »Asche und Sand« (A espada e a Azagaia / O bebedor de horizontes) von Mia Couto (übers.: Karin von Schweder-Schreiner) .
https://www.tagesspiegel.de

Eva Karnofsky bespricht den Roman ausführlich auf SWR 2 (Sendung vom 22.07.)
https://www.swr.de/


Sonntage ohne Gott

»Im Gegensatz zu Dante finden die Helden von Ruffato schon hier auf Erden – in Brasilien – ihre Hölle. … Im fünften Band der Pentalogie verfeinert der Autor seine Sprache noch mal … Die Geschichten schmerzen, aber wie sie erzählt werden, ist überwältigend«, urteilt Ruthard Stäblein im Deutschlandfunk-Büchermarkt (12.07.2021) über Luiz Ruffato: »Sonntage ohne Gott«.

https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/07/12/